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Oranienburger Kanal: alle Pegel im Überblick

Am Oranienburger Kanal zeigen 2 Pegel den aktuellen Wasserstand. Auffällig niedrige oder hohe Stände meldet derzeit keine Messstelle.

Weil sich eine Hochwasser- oder Niedrigwasserwelle flussabwärts fortpflanzt, lohnt der Blick auf die Pegel oberhalb: Was dort heute gemessen wird, kommt oft Stunden bis Tage später weiter unten an.

Sehr niedrigNiedrigNormalHochSehr hochHochwasserNoch kein Vergleichswert

2 Pegel

Oranienburger Kanal: alle Pegel im Überblick
Pegel Wasserstand Im Vergleich zum Normalwert 24 Stunden Aktualisiert
Sachsenhausen OPFlusspegel, Oranienburger Kanal 187 cm Normal −2 cm vor 17 Min.
Sachsenhausen UPFlusspegel, Oranienburger Kanal 135 cm Normal −1 cm vor 17 Min.

Die Pegel sind von flussaufwärts nach flussabwärts sortiert, sofern die Behörde Flusskilometer veröffentlicht.

Wissenswertes: Oranienburger Kanal

Oranienburger Kanal

Der Oranienburger Kanal (OrK) im Land Brandenburg wurde 1832–1837 als Seitenkanal der Havel zur Umgehung der schwierigen Schifffahrtsverhältnisse in ihr unterhalb der Oranienburger Mühlen gebaut. Er zweigt oberhalb (nördlich) der ehemaligen Burg Neumühl in Sachsenhausen von der Friedrichsthaler Havel ab und umgeht westlich das alte Stadtgebiet von Oranienburg. Zwischen Pinnow (Hohen Neuendorf) und Borgsdorf endet er an der Oranienburger Havel. In der Nähe seines nördlichen Endes kreuzt er den älteren, von der Oranienburger Havel abzweigenden Ruppiner Kanal, wodurch das Kanalkreuz Oranienburg entstand. Im Verlauf des Kanals wurden zwei Schleusen errichtet: die Schleuse Sachsenhausen am nördlichen Ende in Sachsenhausen und die Schleuse Pinnow nahe seines südlichen Endes. Die Schleuse Sachsenhausen wurde 1945 kriegszerstört und dient lediglich noch als Wehr. Der Kanal – und mit diesem auch der Ruppiner Kanal – ist nur noch vom Süden her zugängig, denn die ebenfalls im Krieg zwerstörte Schleuse Friedenthal im Ostarm des Kanalkreuzes wurde 1959 zugeschüttet.

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